Nach 2 angenehmen und abwechslungsreichen Tagen in Kathmandu ging es für einen kurzen Abstecher in den nepalesischen subtropischen Dschungel. Für jeden von uns absolutes Neuland und das krasse Gegenteil vom Trekking.
In den knapp 2 Tagen im Chitwan N.P. sind uns zahlreiche Nashörner, Elefanten, Schlammkrokodile, Affen u.v.m. begegnet. Nur der bengalische Tiger hat sich (leider) nicht gezeigt! :-(
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| Vorsicht! Hier hats Krokodile! |
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| Warten auf den Tiger |
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| Elefantride mit Rhino-Begegnung |
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| Was gibts zu sehen? |
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| local fisher |
Einiges davon habe ich allerdings nicht mitbekommen, da ich ab dem ersten Abend mit Magen-Darm und Fieber im Bett lag. Zwischenzeitlich hatte die halbe Gruppe Magenkrämpfe und was sonst eben noch dazu gehört, aber nach 2-3 Tagen waren alle Betroffenen auch schon wieder über den Berg.
Den Aufenthalt im Temple Tiger Resort haben wir uns aber auch aus weiteren Gründen etwas anders vorgestellt. Für das gezahlte Geld haben wir mit schön viel Luxus, tollem Essen und Pool gerechnet. Bekommen haben wir alte Bungalows, langweilige Mahlzeiten und (mal wieder) viel Regen. Gut, für das Monsterunwetter konnten die Leute nichts, aber dass es nachts beim Schlafen auf meinen Kopf getropft hat, hat den Gesamteindruck nicht wirklich verbessert.
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| Wahnsinn! |
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| naja, jeder wie er meint... |
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| nette Bremslichter |
Zurück in Kathmandu – dank Schmerztabletten & Antibiotika hat mein Magen den Höllenritt einigermaßen gut überstanden – wurde eben jener aber am nächsten Morgen erneut auf die Probe gestellt.
Der Besuch von Paschu Patinat stand auf dem Programm. Ähnlich wie in Indien der Ganges ist der P.P. – Fluss heilig und wird zur Verbrennung der Toten genutzt. Aus nächster Nähe darf man sich die Zeremonie auch als Tourist ansehen.
Die rund 2 Stunden Aufenthalt am anderen Flußufer (also ca. 10-15 Meter entfernt) waren einfach sehr beeindruckend.
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| traffic als usual |
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| Ein Sadhu in P.P. |
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| beeindruckend! |
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Bodnath-Stupa, eine der größten der Welt
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Tradition trifft Fortschritt
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Da Klaus und Ich immer noch Lust auf weiteres Busfahren hatten sind wir mit Hari vergangenen Donnerstag für einen Kurzausflug in Haris Heimatdorf, 20km Luftlinie und 6 Bus-Stunden von Kathmandu entfernt, gefahren.
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unser Bus
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Anlass war der Besuch einer Grundschule im Dorf Gairnangi.
Das komplette Dorf wurde vor wenigen Jahren von einem Erdrutsch getroffen und an anderer Stelle neu aufgebaut. Der ebenso neu errichteten Schule fehlen immer noch dringend benötigte Räume, Schulkleidung und Schulmittel um die rund 100 Kinder einigermaßen unterrichten zu können.
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| Dorfbewohner von Gairnangi |
Durch ein Spendenprojekt, welches Klaus letztes Jahr startete, sind bislang 600EUR zusammengekommen, die wir nun neben zahlreichen Blöcken und Stiften überreichen durften.
Anfangs war das Misstrauen groß, viele der Kinder hatten vorher noch keine Westler gesehen, aber mit Papier und Bleistiften in der Hand gab es später nur strahlende Gesichter.
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die Freude war groß - auf beiden Seiten!
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Interessant war daneben zu sehen wie einfach die Menschen auf dem Dorf wirklich leben.
Das Projekt bei Betterplace wird wohl diese Woche noch upgedatet, weitere Spenden sind dann möglich und willkommen!
Link speichern und dann spenden! :-)
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Kinder, Dorfbewohner und wir
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Für unseren Besuch haben wir bei Hari gewohnt und waren vorher schon sehr gespannt wie er lebt.
In Kathmandu bewohnt er ein kleines 2-Zimmer-Apartment mit Internet und den „Vorzügen“, die die Großstadt eben zu bieten hat.
In seinem Familien-Haus wird auf offenem Feuer gekocht, der Boden besteht aus Lehm und wird mit Kuhdung gereinigt. Hört sich aber ekeliger an als es in Wirklichkeit ist!
Am Samstag mussten Klaus, Heinz, Johannes, Karl und Thomas dann auch schon zum Flughafen, Rückflug nach Deutschland!
Von City-seeing hatte ich genug, meine restlichen 2 Tage habe ich sehr entspannt mit Massage und dem vermutlich letzten guten Essen für die nächste Zeit verbracht.
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relaxen im Garden of dreams
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Die Zeit in Nepal, der Trek und auch die anderen Unternehmungen waren wahnsinnig eindrucksvoll, die Gruppe war toll und vieles mehr hat zu einem unvergesslichen Aufenthalt beigetragen.
Auch wenn ich mich wiederhole: I´m definitely coming back!
Nun bin ich nach 14 Stunden Flug und weiteren 15 Stunden Transitaufenthalt in Guangzhou in Sydney angekommen.
Die Zeit auf dem chinesischen Airport habe ich mit Bewerbungsschreiben verbracht, free-WiFi gab es zwar, aber was soll man ohne Facebook im Internet sonst machen!?!?
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mein Domizil auf dem Airport
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Daumen drücken, dass dabei was Positives bei rumkommt! Selbst für Wasser und Brot wird das Geld nun nämlich knapp! ;-)
4 Kommentare:
Lieber Jochen,
soeben aus Spanien zurückgekehrt habe ich mir gleich mal Deinen tollen, unwahrscheinlich interessanten Bericht über Deine Erlebnisse in Nepal und Umgebung zu Gemüte geführt. Es ist unbeschreiblich, was Du alles erleben darfst. Freue mich heute schon auf Dein "zusammenfasssendes Werk" mit tollen Fotos nach Deiner Rückkehr!!!??? Die Reaktion des Magens und des Darms habe ich auch schon des öfteren in Asien erlebt. Aber die neu gewonnen Eindrücke lassen alles wieder vergessen. Ich wünsche Dir noch eine wunderschöne Zeit und freue mich auf weitere tolle Blogs. Ganz liebe Grüße Monika
super, vielen Dank lieber Jochen, dass du unsere 3 Wochen Nepal so eindrucksvoll und mit wunderschönen Bildern versehen dokumentiert hast, auch nach 3 Tagen Arbeit bin ich immer noch ganz erfüllt von unseren Erlebnissen und Begegnungen. Für dich einen guten Start in Sydney und viel Erfolg bei allem!
Hallo Jochen,
ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei der Jobsuche. Vielleicht sind wir bald Kollegen?
Gruß Johannes
Hallo Jochen,
Dir scheint Nepal auch ähnlich gut gefallen zu haben wie Christina und mir! Die Bilder von der Wanderung waren wirklich sehr eindrucksvoll und wenn man selbst mal auf knapp 5000 m war, kann man so ungefähr erahnen, wie es sein muss, auf 8000m auch nur einfach zu sitzen und zu atmen.
Lass mal wieder skypen!
Dominik
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