Montag, 24. Oktober 2011

von allem etwas!

Nach über 2 Wochen nun endlich wieder ein Update!
Die letzten Tage/Wochen hatten einige Up&Downs zu bieten.
Der Reihe nach!

 
Anfang Oktober hab ich nach über einer Woche suchen & einigen Probefahrten mein erstes Auto gekauft! Shae, eine Freundin von einer Freundin (Mauri) hat mir die Woche über einige schöne Flecken von Perth gezeigt, die meiste Zeit ging aber auf die Autosuche drauf. 

Perth - Woodbridge

Bobbie ist Baujahr 1982, hat 287.000km auf dem Tacho und kommt mit Kühlschrank, Spüle, 4 Sitzen, Bett und PopTop-Dach. Soweit ich das beurteilen konnte war der Van in einem guten Zustand…
 Unser Glück war, dass wir bei Ross, einem Freund von Shae wohnen konnten und seine DVD-Sammlung war nahezu unerschöpflich! ?

Am Samstag, 08.10, bin ich dann mit Cris und Tomasso, 2 Italiener aus dem Hostel, nach Margaret River, südlich von Perth, gefahren. Leider hat Bobbie am Sonntag die ersten Zicken gemacht und musste am Montag gleich in die Werkstatt. Nach 4 Tagen lief Bobbie dann wieder. Nun ausgestattet mit einer neuen Lichtmaschine, einem neuem Distributor, ohne Wasserleck und einigen anderen neuen Teilen. In der Zwischenzeit konnten wir leider nicht allzu viel tun, Margaret River ist ein kleines Weindorf mit 1200 Einwohnern. Drum herum gibt es zwar einige tolle Strände und Landschaften, aber ohne Auto ist es unmöglich dort hinzukommen, am Sonntag haben wir gluecklicherweise noch was davon gesehen.
Margaret River


Das Beste war allerdings der Steinofen im Garten! Tomasso ist gelernter Pizzabäcker und Cris´ Eltern haben eine Pizzeria, besser geht’s kaum!

Die Experten begutachten die Zutaten

meine erste eigene Pizza!
 Zurück in Perth habe ich mich abends noch mit Mille (Dänemark), Loic & Fabienne (Frankreich) getroffen, da wir gemeinsam am 14.10. den Trip nach Darwin starteten.
Von Perth nach Darwin ist etwa genauso weit wie von Madrid nach Moskau! Unvorstellbar!
Je weiter nördlich wir hier kommen desto wärmer wird es und die Luftfeuchtigkeit steigt merkbar.
Der Sommer steht vor der Tür!
Im Kalbarri National Park sind wir nach 30km sandy dirt road (one-way) bei brütender Hitze einen 5stündigen Trail gelaufen, das war echt hart! Die Landschaft & Natur hat uns aber mit traumhaften Ausblicken entschädigt! Zudem haben wir am Strand Buckelwale und Delphine gesehen, leider nicht fotografisch dokumentiert.
Sieht aus wie ein...? Ja, richtig, ein Stein!

Kalbarri N.P.

endlich etwas Abkuehlung!

unser Trail, direkt am Fluss


Monsterwellen am Strand im Kalbarri N.P.

no more flies!



Auf dem Weg nach Monkey Mia am nächsten Tag hat Bobbie schon wieder Probleme gemacht, wieder die Batterie/Lichtmaschine. Mit Mühe und Not sind wir die 130km nach Denham (die einzigste Stadt nahe MM) gefahren und gleich in die Werkstatt. Der Mechaniker war leider mehr als unfähig und erst nach 1 ½ Tagen war der Van dann wieder startklar. Monkey Mia haben wir leider ausfallen lassen müssen, die Sache mit dem Van war uns zu heikel. Wir wollten lieber auf direktem Weg nach Carnavon und dort Bobbie noch mal checken lassen. Unterwegs haben wir aber in der Shark Bay am traumhaften Shell Beach (gebildet von Millionen kleiner Muscheln) und am Hamelin Pool (der Strand ist gesäumt von Stromatolithen) halt gemacht.
Am nächsten Morgen (20.10.), wir haben auf dem Weg auf einem kostenlosen Campingplatz übernachtet, gab es schon wieder Probleme mit dem Van! Arrrgh!
Die Batterie war ok, nur zünden wollte er einfach nicht! Nach einigen Anschiebe-/Anschlepp-Versuchen haben wir dann einen Roadtrain-Fahrer angehalten, der uns netter weise mit dem Abschleppseil 80km bis nach Carnavon gezogen hat. Die Fahrt war abenteuerlich. Wir hingen mit dem Van ca. 7m hinter dem Truck, der bei Tempo 110 zahlreiche andere LKWs & Autos überholt hat! Sehen kann man natürlich nichts und wie schwer das Bremsen ohne laufenden Motor ist wisst ihr wohl…
Shell Beach

Jepp, it's me!

Hamelin Pool

on the road

einfach traumhaft!

me and Bobbie!

Am Freitagnachmittag war der Van dann endlich startklar. Das Problem waren ein paar lockere Schrauben. Eigentlich kein großes Ding, aber die Werkstätten in Carnavon sind alle so busy momentan. In Exmouth wollen wir dann noch mal zum Mechaniker, um die restlichen Problemchen endgültig beheben zu lassen.
Das Wochenende verbingen wir nun in Coral Bay, 1200km nördlich von Perth. Außer 2 Campingplätzen bietet die Stadt selbst nichts, dafür das Meer. Direkt vor der Küste befindet sich ein riesiges Korallenriff, das südliche Ende des Ningaloo Reef. Beim Schnorcheln kann man hier etliche Korallen, zahlreiche Fische und sogar Riff-Haie sehen.
Weitere Bilder folgen, die Fotos der Travelmates habe ich noch nicht.
Coral Bay

Nur das Beste,
Jo

2 Kommentare:

Klaus hat gesagt…

endlich - Johnnie is alive! Habe beim täglichen Blick in den Blog die news vermisst, aber nun mit tollen Bildern und Berichten voll entschädigt. Klasse, wir reisen weiter mit mir dir

rene hat gesagt…

Hey Oller wurde auch Zeit.
Mensch Bobbie das ja fast wie Tims Bob :)
Weiterhin viel Spass.
Btw hab die Tage nochn Buch von Dir gefunden, bekommste re wenn de wieder da bist... hoffentlich mit meinem Wein :)

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